Logopädie

Ausbildungsziel

Die Schülerinnen und Schüler sollen die logopädische Diagnostik, Therapie und Beratung bei Patienten mit allen Arten von Störungen der Stimme, der Sprache, der Artikulation, des Redeflusses, der Schriftsprache und bei Störungen des Gehörs durchführen können, soweit sich dieses auf die Stimme, das Sprechen und die Sprache auswirken. Sie sollen in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt und auf dessen Verordnung hin in ihrem Bereich selbständig und eigenverantwortlich tätig sein. Dabei sollen sie Erwachsene, Jugendliche, Schul-, Vorschul- und Kleinkinder einzeln oder in Gruppen behandeln können.

Die Schülerinnen und Schüler sollen hierzu über ausreichende Erfahrungen und Fähigkeiten, über medizinische Kenntnisse – insbesondere über die Ursachen, Arten, Formen und Auswirkungen aller Hör, Stimm-, Sprech- und Sprachkrankheiten – sowie über die nötigen weiteren Kenntnisse auf außermedizinischen Gebieten verfügen. Sie sollen mit der sozialen Umwelt der Patienten vertraut sein können und in der Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten bzw. Dienstellen die für die Besserung und Heilung nötigen Maßnahmen durchführen können.

(angelehnt an: ständige Konferenz der Logopädenlehranstaltsleitungen und Fachtagung der Lehrlogopäden (1993) Curriculum für die Ausbildung des Logopäden nach der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden in der Bundesrepublik Deutschland (LogAPrO) vom 1. Oktober 1980, 2. und erweiterte Auflage)

Zugangsvoraussetzungen (§ 4 LogopG)

  • eine abgeschlossene Realschulbildung,
  •  eine gleichwertige Ausbildung
  • oder eine nach Hauptschulabschluss abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer

Ausbildung und Prüfung (§ 4 LogopG und § 1 LogAPrO)

Die Ausbildung dauert drei Jahre und besteht aus

  •  theoretischem und praktischem Unterricht im Umfang von 1740 Stunden und
  •  einer praktischen Ausbildung im Umfang von 2100 Stunden.

Die Ausbildung findet an staatlich anerkannten Ausbildungsstätten statt und wird mit der staatlichen Prüfung abgeschlossen. Nach bestandener Prüfung erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis. Dieses berechtigt nicht zum Führen der Berufsbezeichnung.

Kontakt

Erreichbarkeit
Niedersächsische Landesschulbehörde
Regionalabteilung Hannover
Dezernat 4 - Berufliche Bildung
Mailänder Straße 2,
30539 Hannover
Dezernentin

Daniela Depping

  • Prüfungsvorsitz
  • Schulgenehmigungen
  • Beratung der Schulen
  • Prüfungsangelegenheiten
Tel: 0511 106-7151
Fax: 0511 106-992860
Sachbearbeitung

Doris Ehrich

  • Schulgenehmigungen
  • Prüfungsangelegenheiten
Tel: 0511 106-7149
Fax: 0511 106-992860

 

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Bearbeitet von: Wrede     letzte Änderung 2019-07-31T16:17:32+02:00      Foto: Faber Visum - Fotolia.com