Neuregelung - Strahlenschutzverantwortliche für den Strahlenschutz in Schulen

Der Erlass des MK und des MU in Niedersachsen „Sicherheit im Unterricht“ vom 19.03.2014 enthält auch neue Regelungen zum Bereich des Strahlenschutzes in der Schule.

Zu einzelnen Regelungsbereichen gibt der Erlass „Sicherheit im Unterricht“ ergänzende Bestimmungen vor. Unter diese Regelungsbereiche fällt insbesondere auch der Bereich Strahlenschutz in der Schule, der bisher eigenständig durch einen Erlass d. MK u. d. MU vom 12.7.2005 - 23-40182/2-3 (Nds.MBl. Nr.36/2005 S.736; SVBl. 11/2005 S.564) - VORIS 28800 – „Strahlenschutz in Schulen; Verwendung von radioaktiven Stoffen und Schulröntgeneinrichtungen“, geregelt und der mit Datum vom 31.12.2012 außer Kraft gesetzt worden war.

Als eine der zentralen Neuregelungen soll an dieser Stelle herausgehoben werden, dass an die Stelle der Strahlenschutzverantwortlichen für den Strahlenschutz in Schulen die Schulträger - statt wie bis zum Inkrafttreten der Neuregelungen ausschließlich das Land Niedersachsen -  getreten sind. Diese Veränderung beinhaltet auch die jetzt für jede einzelne betroffene Schule wahrzunehmende Aufgabe der Ernennung der Schulleiterin zur Strahlenschutzbevollmächtigten oder des Schulleiters zum Strahlenschutzbevollmächtigten und damit mit einer entsprechenden Aufgabenübertragung. Zur Unterstützung haben die Erlassgeber mit den kommunalen Spitzenverbänden für  die Schulträger die folgende Vereinbarung getroffen und in den Erlass aufgenommen: „Die Schulträger können die NLSchB ersuchen, die Schulleiterinnen und Schulleiter ihrer öffentlichen Schulen zu Strahlenschutzbevollmächtigten zu benennen. Die NLSchB ernennt daraufhin die Schulleiterin oder den Schulleiter zur oder zum Strahlenschutzbevollmächtigten.“

Hierzu richten die Schulträger unter Bezug auf den Erlass und unter Ausweisung jeder einzelnen Schule, für die sie die Unterstützung ersuchen, einen formlosen Antrag an das Dezernat 3 der jeweiligen Regionalabteilung der NLSchB, in deren Zuständigkeitsbereich sie sich lokal wiederfinden.

Die Adressen sind unter hier unter "Die Behörde  > Regionalabteilungen" ausgewiesen.

Sollte ein Schulträger von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen wollen, sollte er dieses zur Klarstellung ebenfalls der NLSchB auf dem gleichen Wege mitteilen.

Eine grundsätzliche Entbindung aus der Aufgabe des Strahlenschutzverantwortlichen ist mit diesem Unterstützungsersuchen nicht verbunden.

Ggf. notwendige Rückfragen können über die Servicestelle der jeweiligen RA der NLSchB gestellt werden.

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Bearbeitet von: W. Deffner     letzte Änderung 2017-08-30T14:06:02+01:00