Informationen zu sonderpädagogischer Förderung und Inklusion

Schülerinnen und Schüler, die wegen einer bestehenden oder drohenden Behinderung auf sonderpädagogische Unterstützung angewiesen sind, werden gemäß § 4 Abs. 2 S. 2 Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) durch wirksame, individuell angepasste Maßnahmen unterstützt.

Eine Behinderung wird dabei als Ergebnis einer Wechselwirkung zwischen individueller Beeinträchtigung und Einschränkung der gesellschaftlichen Teilhabe durch hemmende Faktoren oder Barrieren aufgefasst.

Sonderpädagogische Unterstützung findet sowohl an Förderschulen als auch an allgemeinen Schulen statt. Allgemeine Schulen ermöglichen nach § 4 Abs. 1 S. 1 NSchG allen Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang.

Ein Bedarf an Sonderpädagogischer Unterstützung ist individuell unterschiedlich ausgeprägt und kann in verschiedenen Schwerpunkten vorliegen:

  • Hören
  • Sehen
  • Sprache
  • Emotionale und soziale Entwicklung
  • Körperliche und motorische Entwicklung
  • Geistige Entwicklung
  • Lernen

Die Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung ist durch die entsprechende Verordnung sowie die ergänzenden Bestimmungen geregelt.

Die RZI-Leitungen und die schulfachlichen Dezernentinnen und Dezernenten stehen für Fragen zu Sonderpädagogischer Förderung und zur Feststellung eines Bedarfs an Sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf zur Verfügung.

Auf diesen Seiten erhalten Sie weiterführende Informationen zu den verschiedenen Aspekten:

Verfahren zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung

Hier finden Sie Informationen zum Verfahren ab 01.02.2013 und die erforderlichen Anleitungen, Vorlagen und Formulare.

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Bearbeitet von: Admin     letzte Änderung 2020-09-24T13:06:29+02:00