Mutterschutz in der Schule

Schwangere Lehrerinnen und Landesbedienstete an niedersächsischen Schulen - Informationen und Handlungshilfen für Schulleiterinnen und Schulleiter

Die berufstätige und auch stillende Mutter unterliegt in Deutschland einem besonderen, gesetzlich verankerten Schutz. Geregelt wird dies im Wesentlichen durch das Mutterschutzgesetz (MuSchG) und die Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz.

Die für Beamtinnen gültige Mutterschutz- und Elternzeitverordnung (MuSchEltZV) bezieht sich in § 1 ausdrücklich auf die beiden oben genannten Regelwerke.

Die vorliegende Broschüre des Niedersächsischen Kultusministeriums soll Schulleiterinnen und Schulleiter bei Ihrer verantwortungsvollen Aufgabe der Umsetzung des Mutterschutzes in Schule unterstützen.

Hinweis: Die Broschüre enthält leider auf der Kopiervorlage 6 „Ermittlung der Infektionsgefährdung der Schwangeren in der Schule“ (Seite 18) keine Ausführungen zu Scharlach. Bei Scharlacherkrankungen in einer Schule muss für eine dort tätige schwangere Landesbedienstete ein Beschäftigungsverbot von zunächst 3 Tagen ausgesprochen werden. Wenn in dieser Zeit keine neue Scharlacherkrankung aufgetreten ist, kann die Schwangere wieder in der Schule arbeiten. Andernfalls verlängert sich das Beschäftigungsverbot um weitere drei Tage ab Bekanntwerden der Neuinfektion. Im Bedarfsfall wird um entsprechende (handschriftliche) Ergänzung gebeten.

Änderungen des Mutterschutzgesetzes ab 30.05.2017:

Die Schutzfrist nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung wird auf Antrag von 8 Wochen auf 12 Wochen verlängert.  

Neu eingeführt wird ein Kündigungsschutz nach einer nach der 12. Schwangerschaftswoche erlittenen Fehlgeburt.

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Bearbeitet von: W. Deffner     letzte Änderung 2017-08-29T13:31:49+02:00      © Niedersächsischen Kultusministerium