Mutterschutz - Bestimmungen

Im Falle der Schwangerschaft einer Lehrerin in einer Schule oder einem Studienseminar tragen die Schulleitung/Seminarleitung in ihrer Arbeitsgeberfunktion eine besondere Verantwortung für den Schutz der werdenden Mutter.

Diese Verantwortung ergibt sich aus den allgemeinen Forderungen der §§ 3-5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) in Verbindung mit den speziellen Vorgaben des Mutterschutzgesetz (MuSchG), der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) und, speziell für die Beamtinnen, die Mutterschutz- und Elternzeitverordnung (MuSchEltZV).

Die spezielle Fürsorgepflicht betrifft hauptsächlich die Bereich Gefährdungsbeurteilung (auch Beurteilung der Arbeitsbedingungen genannte), Klärung des Immunstatus der Schwangeren und die Arbeitszeitregelungen.

Zur weiteren Information stehen folgende Materialien als Download zur Verfügung:

Gefährdungsbeurteilung (Link zur Website "http://www.arbeitsschutz-schulen-nds.de")

Möglichst alle Lehrerinnen sollten bereits zu Beginn ihrer Tätigkeit in Schule oder Studienseminar den vollständigen Impfschutz gegen die in den Schulen relevanten Infektionskrankheiten besitzen.

Es gilt die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für den Impfschutz von erwachsenen Personen.

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Bearbeitet von: W. Deffner     letzte Änderung 2017-08-28T13:11:26+01:00