Kettenbriefe und -mails

Es passiert immer wieder: Ein Brief oder eine E-Mail, in der Schulen um Unterstützung für ein krankes oder notleidendes Kind gebeten werden, wandert von Schule zu Schule und weckt Mitleid und Anteilnahme für ein Anliegen, das in der Regel frei erfunden ist.

Früher setze der Aufwand für den Versand von Kettenbriefen deren Verbreitung gewisse Grenzen. Diese sind heute durch die einfache und kostenlose Verbreitung per E-Mail entfallen. Das Ziel der Versender ist dabei oft das Sammeln von E-Mail-Adressen oder das Initiieren von Mausklicks auf bestimmte Internetlinks, für die der ursprüngliche Versender denn jeweils einige Cent erhält.

Wir möchten Ihnen grundsätzlich empfehlen,

  • keine Kettenbriefe oder -mails weiterzuleiten,
  • sie nicht an andere zu kommunizieren (Aushang am schwarzen Brett …) und
  • mit eventuell genannten Ansprechpartnern keinen Kontakt aufzunehmen.

Dies gilt auch, wenn es sich auf den ersten Blick scheinbar um eine "gute Sache" handelt. Der beste Aufbewahrungsort für eine solche Mail ist der Papierkorb – egal ob real oder virtuell.

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Bearbeitet von: W. Deffner     letzte Änderung 2009-09-07T11:49:10+01:00