Auszeichnung 2017

153 Schulen werden ausgezeichnet.

Die „Umweltschule in Europa“-Jury 2017 hat getagt

158 Schulen haben in diesem Jahr eine Dokumentation eingereicht und den Ablauf des 2-jährigen Projektzeitraums skizziert. Hierbei wurde auf jeweils einem vorgegebenen Kurzdokumentationsformular skizziert und durch Links belegt, was in dieser Zeit zu den beiden ausgewählten Handlungsfeldern in Unterricht und Projekten, in Schulalltag und Schulumfeld geschehen ist.

Am 3. Mai 2017 hat nun die vielfältig zusammengesetzte Jury, an der u.a. auch Vertreterinnen und Vertreter des Kultusministeriums, des Umweltministeriums, des Landeselternrates und des Landesschülerrates beteiligt sind, in Hannover getagt und sich mit diesem Dokumentationen beschäftigt. Internetzugänge ermöglichten gleichzeitig jeweils den Blick auf Schul-Homepages und Presseberichte.

Die Arbeit mit den Darstellungen der Schulen machte den Juroren auch in diesem Jahr sehr viel Freude; immer wieder zeigten sie sich von den überzeugenden und gelungenen Projekten und Vorhaben  begeistert.

Letztlich ist es fast allen Schulen gelungen, die Juroren von ihrer Arbeit zu überzeugen: Auf den vier niedersächsischen Auszeichnungsveranstaltungen, die im September dieses Jahres stattfinden sollen (s. auch unter: Termine), werden 153 dieser Schulen aller Schularten als „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ ausgezeichnet werden, 32 von ihnen erhalten gleichzeitig eine internationale Auszeichnung für ihr Engagement in Kooperation mit internationalen Partnern.

Schulen, die eine Dokumentation eingereicht, die Kriterien aber noch nicht ganz erfüllt haben, erhalten eine „Anerkennungsurkunde“.

Ab Oktober dann haben alle Schulen, die  jetzt ausgezeichnet oder anerkannt werden oder die neu teilnehmen möchten, die Gelegenheit, sich (erneut) für den nächsten zweijährigen Projektzeitraum 2017 – 2019 anzumelden, um weiterhin „Umweltschule in Europa“ zu bleiben.

Bewertung durch die Jury

Zum Ende eines jeden zweijährigen Projektzeitraumes, z. B. im Frühjahr 2019, entscheidet eine Jury über die Vergabe der Auszeichnungen an die Schulen, die bei der Durchführung ihrer beiden Projekte die Bewertungskriterien erfüllt haben:

  • Schulen, die die Kriterien erfüllen und eine Dokumentation einreichen, erhalten die Auszeichnung „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“.
  • Schulen, die eine Dokumentation einreichen, die Kriterien aber noch nicht ganz erfüllt haben, erhalten eine Anerkennungsurkunde
  • Schulen, die am Projektzeitraum teilgenommen haben, aber keine Dokumentation einreichen, erhalten ein Dankschreiben/ eine Rückmeldung.

Die Auszeichnungen werden im Rahmen von vier regionalen Veranstaltungen in der Regel vor den Herbstferien des folgenden Schuljahres vergeben. Jede ausgezeichnete Schule entsendet eine Delegation zu einer Auszeichnungsfeier in ihrer Region und erhält dort eine Flagge sowie eine Urkunde und darf sich „Umweltschule in Europa“ nennen.

Zusammenarbeit im Netzwerk der Umweltschulen

Sobald Ihre kurze Online-Anmeldung bei der niedersächsischen Landeskoordination eingegangen ist, sendet Ihnen Ihr/e „Umweltschule in Europa“-Regionalkoordinator/in die Zugangsdaten für das Umweltschule-Portal, in das Sie dann im nächsten Schritt Ihr Handlungskonzept mit den beiden Handlungsfeldern einstellen können. Im Anschluss überprüft Ihre Regionalkoordination die Tragfähigkeit des Konzepts und nimmt über das Portal Kontakt mit Ihnen auf, um ggf. Ergänzungen zu besprechen. Dann erhalten Sie eine Bestätigung Ihrer Projektteilnahme. Zweimal pro Schuljahr erhalten Sie eine Einladung zu Netzwerktreffen der Umweltschulen in Ihrer Region, an denen Vertreter/innen Ihrer Schule freiwillig teilnehmen können.

Kriterien für die Durchführung von Projekten

Die Projektdurchführung orientiert sich an Kriterien / Qualitätsbereichen des Orientierungsrahmens Schulqualität Niedersachsen (vgl. Formulare Handlungsfelder 1+2)

  • Die Ziele für den Projektzeitraum sind konkret formuliert.
  • Es werden zwei Handlungsfelder bearbeitet.
  • Viele Personengruppen in der Schule werden beteiligt.
  • Die Aktivitäten sind langfristig angelegt.
  • Dauerhafte Verhaltensänderungen werden angestrebt.
  • Die Schulöffentlichkeit wird einbezogen.
  • Die außerschulische Öffentlichkeit wird informiert.
  • Die Aktivitäten tragen zu einer beständigen Verbesserung der Schulumwelt bei.
  • Die Ergebnisse und Erfahrungen fließen in das schuleigene Curriculum ein.

Teilnahmebeitrag

Die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU / Bundeskoordination) erhebt für die Teilnahme am 2-jährigen Projektzeitraum einen Teilnahmebeitrag über 55,- €. Dieser wird per Rechnung nach der Anmeldung eingezogen.

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Bearbeitet von: W. Deffner     letzte Änderung 2020-01-09T17:34:44+02:00