Jury-Auszeichnung 2019 und Projektablauf

320 Schulen werden ausgezeichnet.

Die „Umweltschule in Europa/internationale Nachhaltigkeitsschule“-Jury 2019 hat getagt

320 Schulen haben in diesem Jahr eine Dokumentation eingereicht und den Ablauf des 2-jährigen Projektzeitraums skizziert. Hierbei wurde auf jeweils einem vorgegebenen Kurzdokumentationsformular skizziert und durch Links belegt, was in dieser Zeit zu den beiden ausgewählten Handlungsfeldern in Unterricht und Projekten, in Schulalltag und Schulumfeld geschehen ist.

Am 23. Mai 2019 hat nun die vielfältig zusammengesetzte Jury, an der u.a. auch Vertreterinnen und Vertreter des Kultusministeriums, des Umweltministeriums, der Landesschulbehörde, des Landeselternrates und des Landesschülerrates beteiligt sind, in Hannover getagt und sich mit diesem Dokumentationen beschäftigt. Internetzugänge ermöglichten gleichzeitig jeweils den Blick auf Schul-Homepages und Presseberichte.

Die Arbeit mit den Darstellungen der Schulen machte den Juroren auch in diesem Jahr sehr viel Freude; immer wieder zeigten sie sich von den überzeugenden und gelungenen Projekten und Vorhaben  begeistert.

Letztlich ist es fast allen Schulen gelungen, die Juroren von ihrer Arbeit zu überzeugen: Auf den vier niedersächsischen Auszeichnungsveranstaltungen, die im September dieses Jahres stattfinden sollen (s. auch unter: Termine), werden 320 dieser Schulen aller Schularten als „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ausgezeichnet werden, 61 von ihnen erhalten gleichzeitig eine internationale Auszeichnung für ihr Engagement in Kooperation mit internationalen Partnern.

Schulen, die eine Dokumentation eingereicht, die Kriterien aber noch nicht ganz erfüllt haben, erhalten eine „Anerkennungsurkunde“.

Ab Oktober dann haben alle Schulen, die  jetzt ausgezeichnet oder anerkannt werden oder die neu teilnehmen möchten, die Gelegenheit, sich (erneut) für den nächsten zweijährigen Projektzeitraum 2019 – 2021 anzumelden, um weiterhin „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ zu bleiben.

 

Bewertung durch die Jury

Zum Ende jedes Schuljahres entscheidet eine Jury über die Vergabe der Auszeichnungen an die Schulen, die den zweijährigen Projektzeitraum erfüllt haben:

  • Schulen, die die Kriterien erfüllen und eine Dokumentation einreichen, erhalten die Auszeichnung „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“.
  • Schulen, die eine Dokumentation einreichen, die Kriterien aber noch nicht ganz erfüllt haben, erhalten eine Anerkennungsurkunde
  • Schulen, die am Projektzeitraum teilgenommen haben, aber keine Dokumentation einreichen, erhalten ein Dankschreiben als Rückmeldung.

Die Auszeichnungen werden jeweils in den vier regionalen Veranstaltungen vor den Herbstferien des folgenden Schuljahres vergeben. Jede ausgezeichnete Schule entsendet eine Delegation zu einer Auszeichnungsfeier in ihrer Region und erhält dort eine Flagge sowie eine Urkunde und darf sich „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ nennen.

Zusammenarbeit im Netzwerk der Umweltschulen

Sobald Ihre Online-Anmeldung bei der niedersächsischen Landeskoordination eingegangen ist, erhalten Sie Zugangsdaten zur Endgültigen Anmeldung auf dem Online-Portal der Umweltschule. Hier können Sie dann ihr Handlungskonzept einstellen. Die Regionalkoordination für Umweltschule in Europa/Internationale Nachhatigkeitsschule überprüft dann die Tragfähigkeit des Konzepts und nimmt Kontakt mit Ihnen auf, um ggf. Ergänzungen zu besprechen. Sie werden nun in das Beratungsnetzwerk der Umweltschulen aufgenommen und erhalten Informationen und Einladungen zu Netzwerktreffen der Umweltschulen in Ihrer Region.

Kriterien für die Durchführung von Projekten

Die Projektdurchführung orientiert sich an Kriterien/ Qualitätsbereichen des Orientierungsrahmens Schulqualität Niedersachsen (vgl. Formulare Handlungsfelder 1+2)

  • Die Ziele für den Projektzeitraum sind konkret formuliert.
  • Es werden zwei Handlungsfelder bearbeitet.
  • Viele Personengruppen in der Schule werden beteiligt.
  • Die Projektdurchführung erfolgt im Rahmen partizipativer Prozesse, an dem die Schülerinnen und Schüler aktiv beteiligt sind.
  • Die Aktivitäten sind langfristig angelegt ("vom Projekt zur Struktur").
  • Dauerhafte Verhaltensänderungen werden angestrebt.
  • Die Schulöffentlichkeit wird einbezogen.
  • Die Einbindung außerschulischer Partner ist erwünscht.
  • Die außerschulische Öffentlichkeit wird informiert.
  • Die Ergebnisse und Erfahrungen fließen in das schuleigene Curriculum, die erworbene BNE-Orientierung in das Leitbild der Schule ein.
  • Schulen nutzen die Auszeichung als Impuls für ihre umweltbewusste und nachhaltige Schulentwicklung.
  • Die Dokumentationen der Projekte aus beiden Handlungsfeldern sind vollständig und fristgerecht in das Umweltschule-Portal eingestellt, sie skizzieren ganz konkret die Aktivitäten vor Ort.

 

Teilnahmebeitrag

Die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU / Bundeskoordination) erhebt für die einen Teilnahmebeitrag für den 2-jährigen Projektzeitraum über 55,- €. Einige Zeit nach erfolgter Anmeldung erhält ihre Schule eine Rechnung. Die dann an die DGU überwiesen werden muss.

 bei weiteren Fragen zu dem Beitrag:

E-Mail an: umwelterziehung-schwerin@sn.imv.de oder per Post an:

Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung, Hagenower Str. 73, 19061 Schwerin.

Die Gebühr kann aus dem Schulbudget beglichen werden.

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Bearbeitet von: W. Deffner     letzte Änderung 2019-10-16T15:16:17+01:00