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Rettungsassistenz

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Ausbildungsziel (§ 3 RettAssG)

Die Ausbildung soll entsprechend der Aufgabenstellung des Berufs als Helfer des Arztes insbesondere dazu befähigen, am Notfallort  bis zur Übernahme der Behandlung durch den Arzt lebensrettende Maßnahmen bei Notfallpatienten durchzuführen, die Transportfähigkeit solcher Patienten herzustellen, die lebenswichtigen Körperfunktionen während des Transports zum Krankenhaus zu beobachten und aufrechtzuerhalten sowie kranke, verletzte und sonstige hilfsbedürftige Personen, auch soweit sie nicht Notfallpatienten sind, unter sachgerechter Betreuung zu befördern.

Zugangsvoraussetzungen (§ 5 RettAssG)

1.
die Vollendung des 18. Lebensjahres
2.
die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs und
3.
der Hauptschulabschluss
oder eine gleichwertige Schulbildung
oder eine abgeschlossene Berufsausbildung
 

Ausbildung und Prüfung

Der Lehrgang besteht aus theoretischer und praktischer Ausbildung im Umfang von mindestens 1200 Stunden und dauert in Vollzeitform 12 Monate.

Die Ausbildung findet an staatlich anerkannten Ausbildungsstätten statt und wird mit der staatlichen Prüfung abgeschlossen. Nach bestandener Prüfung erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis. Dieses berechtigt nicht zum Führen der Berufsbezeichnung.

Praktische Tätigkeit

Nach bestandener staatlicher Prüfung findet die praktische Tätigkeit im Umfang von mindestens 1600 Stunden statt, die in Vollzeitform zwölf Monate dauert. Die praktische Tätigkeit wird in Lehrrettungswachen (Ermächtigte Einrichtungen zur Annahme von Praktikantinnen und Praktikanten im Rettungsdienst) absolviert.

Voraussetzungen für die Annahme von Praktikantinnen und Praktikanten

Diese sind im Erlass zu den Mindestanforderungen an Schulen für andere als ärztliche Heilberufe geregelt (siehe Verweise)

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Eine Liste der ermächtigten Einrichtungen finden Sie unter Verweise.

Anrechnung von anderen Ausbildungen und praktischen Tätigkeiten (§ 8 RettAssG)

  • auf Antrag ist eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Rettungssanitäter/-in in vollem Umfang (520 Stunden) auf den Lehrgang des Rettungsassistenten anzurechnen.
  • Eine nach Abschluss der Rettungssanitäterausbildung abgeleistete Tätigkeit im Rettungsdienst ist im Umfang ihrer Gleichwertigkeit auf die praktische Tätigkeit nach § 7 anzurechnen.
  • Weitere Anrechnungsmöglichkeiten gemäß § 8 RettAssG sind möglich.

Kontakt

Erreichbarkeit
Niedersächsische Landesschulbehörde
Regionalabteilung Hannover
Dezernat 4 - Berufliche Bildung
Am Waterlooplatz 11
30169 Hannover
Dezernentin

Daniela Depping

  • Schulgenehmigungen
  • Beratung der Schulen
  • Prüfungsangelegenheiten
Tel: 0511 106-7151
Fax: 0511 106-997151
Dezernent

Dr. Andreas Kittelmann

  • Prüfungsvorsitz
Tel: 0531 484-3828
Fax: 0531 484-3512
Sachbearbeitung

Regina Viets

  • Prüfungsangelegenheiten
  • Antrag auf Verkürzung
    der Ausbildung und der
    praktischen Tätigkeit
  • Ermächtigung der Einrichtungen
    für die Annahme von
    Praktikantinnen und Praktikanten
Tel: 0511 106-7755
Fax: 0511 106-997755
 

Doris Ehrich

  • Schulgenehmigungen
Tel: 0511 106-7149
Fax: 0511 106-997149

 

erstellt von Anke Knoll zuletzt verändert: 24.09.2012 11:06 Foto: Konstanze Gruber - Fotolia.com
  • Niedersächsische Landesschulbehörde