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Kosten für die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken

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Auf Grund zahlreicher aktueller Anfragen von Schulen zu einem unterbreiteten Angebot der MPLC Filmlizenzierung GmbH wird darauf hingewiesen, dass die Kosten für die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken zu den Sachkosten gemäß § 111 NSchG gehören.

Bitte wenden Sie sich daher – insbesondere vor Abschluss eines Vertrages - zuständigkeitshalber an Ihren Schulträger.

In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass es sich - entsprechend den Ausführungen der Gesellschaft - bei dem auf einer DVD befindlichen Film um ein urheberrechtlich geschütztes Werk handelt, das grundsätzlich nur mit Einwilligung des Rechteinhabers oder einer gesetzlichen Erlaubnis genutzt werden darf. Bei einem privaten Erwerb einer DVD mit einem Spielfilm oder auch beim Ausleihen einer solchen in einer Bibliothek oder Videothek ist generell nur die private Nutzung/Vorführung zulässig.

Bei einer öffentlichen Wiedergabe gemäß § 15 Abs.3 Urheberrechtsgesetz muss der Rechteinhaber grundsätzlich einverstanden sein, d. h. diese Nutzung vertraglich gestatten.

Das Zeigen von Filmen im Schulunterricht innerhalb des engen Klassenverbandes ist fast immer als nicht öffentlich anzusehen, während die Wiedergabe bei Schulveranstaltungen der ganzen Schule bzw. größeren Teilen in aller Regel als öffentliche Wiedergabe anzusehen ist.

Informationshalber finden Sie das Schreiben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes für Ihre Schulträger als Dokument beigefügt.

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bearbeitet von W. Deffner zuletzt verändert: 23.04.2012 15:05 Foto: Noel Powell@istockphoto.com
  • Niedersächsische Landesschulbehörde